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Photography  /  Travel
Venedig im Dezember

Dezember 10, 2024

Venedig, die schwimmende Stadt und zugleich Hauptstadt der Region Venetien ist ein Wunderwerk aus unzähligen Kanälen, Kirchen und Palästen, das auf mehr als 100 kleinen Inseln und Millionen Pfählen in einer Adria-Lagune errichtet wurde. Die Stadt wurde dort aus Sicherheitsgründen errichtet, ursprünglich um sich vor Invasionen zu schützen. Somit war die Insel ein natürlicher Zufluchtsort vor Feinden. Die ersten Siedler bauten einfache Hütten auf Pfählen und mit steigendem Wohlstand wurden dann Paläste gebaut.

Die berühmte Lagunenstadt hatten wir bereits ein paar Jahre zuvor im Sommer besucht. Nun wählten wir den späten Herbst für einen weiteren Besuch, in der Hoffnung Venedig mit seinen verwinkelten Gassen, kleinen sowie größeren Brücken und Kanälen in Verbindung mit den typischen Nebelstimmungen oder auch den legendären Sonnenaufgängen beim Markusplatz zu fotografieren.

Wir reisten Anfang Dezember mit dem Zug von Thun über Mailand bis Venedig und kamen am frühen Nachmittag beim Bahnhof Venezia Santa Lucia an. Von dort ging es weiter mit dem Vaporetto über den Canale Grande zur Haltestelle S. Maria del Giglio von wo aus wir nur noch wenige Meter Fußweg bis zu unserem Hotel zurücklegen mussten (Tipp: Bei Ankunft in Venedig oder bereits im Voraus ein Vaporetto-Ticket kaufen). Schon während der Fahrt mit dem Vaporetto über den Canale Grande fielen uns einige interessante Orte auf an denen wir auf jeden Fall vorbeischauen wollten. Nicht mehr als 5 Minuten Fußweg zum bekannten Markusplatz sowie weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt entfernt, liegt das historische Hotel in privilegierter Lage und doch abseits der großen Touristenströme.

Nachdem Check-in im Hotel und einer kurzen Pause machten wir uns gleich auf den Weg zu einigen Orten an denen wir am selben Abend noch Bilder machen wollten. Die erhoffte Nebelstimmung blieb leider während unseres gesamten Aufenthaltes in Venedig aus. Dafür konnten wir am kommenden Morgen einen schönen Sonnenaufgang in der Nähe des Markusplatzes von der kleinen gegenüberliegenden Insel San Giorgio Maggiore machen. Natürlich waren wir nicht alleine an einem so bekannten Fotospot und so tummelten sich noch einige weitere Fotografen dort. In den weiteren Tagen besuchten wir auch die benachbarte Insel Murano sowie die nordöstlich in der Lagune gelegene Insel Burano. Beide sind auf ihre Art speziell, wobei Burano durch seine farbenfrohen und malerischen Häuser und Fassaden besticht. Auf Murano kann man die berühmte Glaskunst bewundern und den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen. Wir hatten die Möglichkeit einem nicht unbekannten Glasbläser der Insel bei der Arbeit zuzusehen und einiges über die Herstellung dieser kleinen und großen «Kunstwerke» zu erfahren.

Besonders viel Spaß machten uns im Verlauf der Reise auch die verschiedenen Streifzüge mit der Kamera durch die vielen verwinkelten Gassen Venedigs.

Und «last but not least» darf das leckere Essen Venedigs nicht vergessen werden. Da Venedig buchstäblich auf dem Wasser gebaut wurde, sind u.a. Meeresfrüchte sehr beliebt und auch von bester Qualität. Natürlich sind Pizza, Pasta und das typisch italienische Gebäck etc. auch nicht zu verachten. Im Folgenden zeigen wir euch wieder einige unserer Bilder, welche wir von unserer Reise nach Venedig mitgebracht haben.

Bacino di San Marco am Morgen, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Der Campanile di San Giorgio Maggiore am Morgen, Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Der Campanile di San Giorgio Maggiore am Morgen, Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Der Campanile di San Giorgio Maggiore am Morgen, Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Bacino di San Marco am Morgen, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Sonnenaufgang beim Bacino di San Marco, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Abend am Canale Grande, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Campanile San Marco, Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Blaue Stunde in Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Abend am Canale Grande, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Blaue Stunde in Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Blaue Stunde in Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Canale Grande von der Ponte dell’Accademia, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Canale Grande von der Ponte dell’Accademia, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Fondamenta Zattere al Ponte Longo - Foto: ©Christiane Dreher
Kleine Seitenkanäle in Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Canale Grande bei S. Maria Giglio, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Kleiner Kanal in Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Kleine Seitenkanäle in Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Palazzo Salviati am Canale Grande, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Fassaden von Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Fassaden von Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Campanile di San Marco, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Weihnachtskugeln am Baum auf der Piazza San Marco, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Ecke vom Palazzo Duccale bei der Piazza San Marco, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Ponte dei Sospiri hinter dem Palazzo Duccale, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Versteckte Bootsanlege an einem Kanal in Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Kleiner Kanal mit Gondeln, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Torre dell'Orologio bei der Piazza San Marco, Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Eingangspforte in Vendedig - Foto: ©Christian Züger
Alte Türe in Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Lampe aus Glas in Murano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Häuserreihe mit  farbige Fassaden auf Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Farbige Häuser am Canale in Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Farbige Fassaden auf Burano, Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Farbige Fassaden auf Burano, Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Lebendige Fassaden auf Burano, Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Fassaden Burano - Foto: ©Christiane Dreher
Fassaden Burano - Foto: ©Christiane Dreher
Farbige Fassaden auf Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Elektrokasten in Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Orangenstrauch in Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Oranges Haus in Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Oranges Haus in Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Farbige Fassaden auf Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Farbige Fassaden auf Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Farbige Fassaden auf Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Rotes Haus in Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
Burano, Venedig - Foto: ©Christiane Dreher
Kleines Boot in Burano, Venedig - Foto: ©Christian Züger
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Photography
Ein Abend am Grauseewli

November 9, 2024

Nachdem wir schon eine Woche zuvor bei einer Bergwanderung bei diesem kleinen Bergsee vorbeikamen und die wunderschöne Perspektive von dort auf die Berner Alpen gesehen hatten, war klar, dass wir dort nochmals vorbeigehen mussten, diesmal aber gegen Abend bei herrlichen Licht vom Sonnenuntergang.

Wir hatten Glück und das Herbstwetter war auch nach einer Woche noch herrlich schön und so fuhren wir ein weiteres Mal ins imposante Lauterbrunnental nach Stechelberg, von dort mit der alten Seilbahn nach Mürren und hoch hinauf zur Station Birg, von wo wir die bekannten ca. 20 Minuten zum Seeli runterlaufen mussten.

Im Gegensatz zum letzten Besuch vor einer Woche war es kühler geworden und es hatte sich auf einer Seite des Sees schon ein dünne Schicht Eis gebildet, es war also allerhöchste Zeit um die geplanten Bilder mit der Spiegelung im Wasser zu machen. Die goldenen Herbstfarben waren aber immer noch gleich schön und die Berner Alpen mit wenig Schnee bedeckt, also beste Bedingungen für unsere geplanten Bilder.

Wir waren kurz vor 16 Uhr genügend früh beim See, so dass wir Zeit hatten um die richtige Position mit der besten Perspektive zu wählen. Die Sonne war schon weg und damit die Temperatur eher kühl, aber immer noch angenehm. Die Schatten wurden auf dem gegenüberliegenden Hang immer länger und das Abendlicht goldiger. Wir mussten nicht lange warten bis die Berner Alpen im warmen Abendlicht strahlten und konnten ein paar ganz schöne Bilder mit Spieglung im See machen.

Da die Sonne Anfangs November kurz vor 17 Uhr untergeht und wir wussten, dass zu dieser Zeit die letzte Talfahrt der Bergbahn um 17:10 ist, hatten wir uns schon darauf eingestellt, dass wir den Weg vom Grauseewli zurück nach Mürren zu Fuss machen müssen. Also machten wir uns auf den Weg zuerst hinauf zur Skipiste, wo die Pistenraupen den Schnee für den nächsten Tag präparierten. Die Nacht brach in den ersten 30 Minuten langsam ein und im letzten Licht kamen wir über die Alpwege vorbei an der Schilthornhütte. Danach wurde es immer mehr dunkel und mit Stirnlampen mussten wir den steilen Abstieg entlang der Talabfahrt (im Winter) in ca. 90 Minuten nach Mürren zurücklegen. Von dort ging es noch mit der Gondelbahn nach Stechelberg und anschliessend nach Hause.

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Berner Alpen mit Spiegelung im Grauseewli -  ©Christian Züger
Spiegelung der Berge im Grauseewli -  ©Christian Züger
Spiegelung der weiten Bergkette im Grauseewli -  ©Christian Züger
Birg, Schatten und Spiegelung der Berge im Grauseewli -  ©Christian Züger
Berner Alpen mit Spiegelung im Grauseewli bei Abendlicht -  ©Christian Züger
Berner Alpen mit Blick über Schilttal  -  ©Christian Züger
Ein kleiner Mensch vor den mächtigen Nordwänden - ©Christiane Dreher
Abendlicht auf den mächtigen Nordwänden - ©Christiane Dreher
Berner Alpen mit Spiegelung im Grauseewli -  ©Christian Züger
Rosa Wolken über den Berner Alpen - ©Christiane Dreher
Blaue Stunde am Grauseewli - ©Christiane Dreher

Zeitraffer vom Grauseewli:

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Photography
Tierberglihütte (SAC)

August 24, 2024

Die Tierberglihütte (SAC) über dem Sustenpass im Kanton Bern auf 2798 m.ü.M. hatten Christian und ich bereits ein Jahr zuvor besucht. Dieses Mal wollten wir mit unsere Gästen aus Deutschland, Nathalie und Max, nochmals dorthin gehen, ihnen die imposante Gletscherwelt zeigen, die uns bereits so sehr fasziniert hatte. Der eher steile T4 Bergwanderweg war also bekannt und wir, Christian und ich wussten was uns erwartet. Trotzdem, auch dieses Mal kostete es einiges an Kraft, um den steilen Weg durch die Felsen zurückzulegen, vor allem mit all der Fotoausrüstung auf dem Rücken. Zum Glück wussten wir bereits, wie schön das Ziel ist 😉 Ganz nach dem Motto: Der Unterschied zwischen einem Berg und einem Hügel liegt in deiner Perspektive.“
– Al Neuharth, US-amerikanischer Kolumnist

Oben angekommen ist die Aussicht auf den Steingletscher hinter der Hütte, auf die umliegenden Berge und auf das tief unten liegende Tal fantastisch. Nathalie und Max waren ebenfalls begeistert von dem Blick auf die eindrückliche Hochgebirgslandschaft.

Die auf 2798 m liegende Hütte steht auf einem Felssporn oberhalb des Steingletschers. Sie verfügt aktuell über 78 Schlafplätze und einen Winterraum. Die Hütte wird vom Susten-, Gwächtenhorn, sowie den drei Tierbergen (Vorder-, Mittler- und Hinter Tierberg) umgeben, eine Traumkulisse für Landschaftsfotografen und Berg- sowie Kletterfreaks. Nach dem Check-in in der Hütte und einer Erfrischung mit kurzer Pause suchten wir ein paar schöne Perspektiven für unsere Fotos am Abend und hofften auf einen schönen Sonnenuntergang.

Der Hüttenznacht ist ja wie üblich in den SAC-Hütten um 18.30 Uhr. Das Essen dort schätzen wir sehr. Ein kleiner Nachteil für Fotografen ist der, das in SAC-Hütten traditionelle 4-Gänge-Menü, weniger wegen des Geschmacks, sondern mehr wegen der Zeit . Es dauert halt eine Weile und wir sitzen häufig wie auf “heißen Kohlen” um den Sonnenuntergang nicht zu verpassen. Dieses Mal haben wir unseren Dessert dankend weitergegeben um draußen in der Nähe der Hütte noch rechtzeitig hinter der Kamera zu stehen, denn die Sonnenuntergänge auf der Tierberglihütte sind legendär, einmal hier oben, darf man diese als Fotograf keinesfalls verpassen.

Der Sonnenuntergang war wie erhofft überwältigend, die wenigen Wolken wurden farbig und der Steingletscher sogar partiell in farbiges Licht getaucht. Auch unsere beiden Begleiter staunten nicht schlecht, machten ebenfalls eifrig Fotos mit Kamera und Zeitraffer mit der GoPro. Ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, der Abend war phänomenal.

Nach Sonnenuntergang wurde es kühl und wir verzogen uns in die warme Hütte, verbrachten einen sehr schönen, gemütlichen Abend zusammen bevor wir zum Schlafen gingen, um 22.00 Uhr ist bekannterweise Zapfenstreich in den Hütten. Die ersten verlassen die Hütte bereits in den sehr frühen Morgenstunden um rechtzeitig die Gipfel zu erreichen. Auch für uns als Fotografen ist das praktisch, denn wir stehen ja auch meistens weit vor Sonnenaufgang auf um das schönste Licht einzufangen. Am Morgen suchten wir uns eine andere Perspektive auf dem gegenüberliegenden Felsvorsprung für unsere Fotos. Wir hatten Glück, denn der Morgen war perfekt für tolle Fotos und einen schönen Sonnenaufgang. Auch Nathalie und Max konnten wir überzeugen früh aufzustehen 😉

Nach einem ausgiebigen Frühstück und nachdem wir unsere Betten gemacht sowie alles zusammengepackt hatten, machten wir uns langsam auf den steilen Abstieg. Zuerst aber genossen wir noch für eine kleine Weile die wärmende Sonne und die einmalige Sicht auf die umliegende Gebirgswelt sowie den atemberaubenden Blick ins Tal in Richtung Sustenpass.

Der Abstieg über die schroffen Felsen war beinahe eindrucksvoller als der Aufstieg, da man einen Teil des Sustenpasses ständig vor Augen hatte. Er ist zwar weniger kräfteraubend, aber die Knie werden zum Teil weich und man muss ständig aufmerksam sein, dass man nicht ausrutscht. Es ist alles gut gegangen und wir sind wohl behalten im Tal angekommen.

Für uns alle war dieser Tag in den Bergen ein wirklich unvergessliches Erlebnis, welches wir in unseren Bildern gerne mit euch teilen möchten, denn was gibt es schöneres als das Erlebte mit anderen teilen zu können.

Steingletscher - ©Christiane Dreher
Steingletscher - ©Christian Züger
Foto: ©Christian Züger
Foto: ©Christian Züger
Sonnenuntergang beim Steingletscher - Foto: ©Christian Züger
Sonnenuntergang beim Steingletscher - Foto: ©Christiane Dreher
Stimmungsvolle Kulisse - Foto:  ©Christiane Dreher
Gletscherabbruch - Foto: ©Christiane Dreher
Tagesbeginn bei der Tierberglihütte - Foto: ©Christiane Dreher
Tierberglihütte am Morgen - Foto: ©Christian Züger
Sonnenaufgang - Foto: ©Christiane Dreher
Sonnenaufgang - Foto: ©Christiane Dreher
Sonnenaufgang - Foto: ©Christiane Dreher
Sonnenaufgang - Foto: ©Christian Züger
Sonnenaufgang - Foto: ©Christian Züger
 Gletscherspalten - Foto: ©Christian Züger
Steingletscher - Foto: ©Christiane Dreher
 Gletscherspalten - Foto: ©Christian Züger
Gletscherstrukturen - Foto: ©Christiane Dreher
Gletscherstrukturen - Foto: ©Christiane Dreher
Gletscherstrukturen - Foto: ©Christiane Dreher
Gletscherstrukturen - Foto: ©Christiane Dreher
Gletscherstrukturen - Foto: ©Christiane Dreher
Gletscherstrukturen - Foto: ©Christiane Dreher
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Photography
Capanna Corno Gries (SAC)

August 16, 2024

Beeindruckende Bilder von dieser Hütte sowie dem Val Corno haben wir schon verschiedene Male gesehen und es war klar, dass wir diese Gegend auch einmal besuchen wollten. Dort treffen Gipfel, Gletscher, Seen, eine wild-romantische Landschaft und mit der Capanna Corno Gries moderne Architektur aufeinander, vielleicht ist es nicht das Tessin wie man es sich landläufig vorstellt.

An einem Wochenende im August 2024 war es soweit. Wir wählten dabei nicht den meist üblichen Weg über die Alpe Cruina sondern den von der Nufenenpasstrasse aus, vorbei am Griesstausse über den Passo del Corno. Ein kurzer Abschnitt zwischen Nufenenpass und dem Griesee war wegen Steinschlags gesperrt. Allerdings schien uns der Weg eher ungefährlich zu sein und wir entschieden uns nach vorheriger Überlegung doch für diesen Weg. Somit hatten wir eine tolle Sicht auf den Griesgletscher und den gleichnamigen Stausee. Oben auf dem Passo del Corno findet man eine eher karge Mondlandschaft die geprägt wird von hohen Gipfeln, Gletschern Eis und vielen kleinen Seen. Auf der Passhöhe kamen wir an einem Bergsee vorbei, welchen wir bei den Recherchen zur Tour genau angeschaut hatten, denn er liegt sehr gut in Ost-West-Richtung, d.h. in guter Richtung für Sonnenauf- sowie Sonnenuntergänge. An diesem Nachmittag hatte es allerdings zu viele Wolken, was uns schon klar machte, dass wir uns für den Sonnenuntergang kaum Hoffnungen auf schöne Bilder machen konnten. Aus diesem Grund gingen wir weiter zur Hütte um in der unmittelbaren Umgebung nach guten Fotoperspektiven zu suchen.

Das Val Corno, das sich vom Passo del Corno bis hin zur Capanna Corno-Gries zieht, ist landschaftlich wie geologisch interessant und sehenswert. Die Hütte selbst wirkt wie eine Festung welche sich über einer grünen Alplandschaft mit ihren zahlreichen Mulden und Senken empor hebt. Nicht umsonst ist die Capanna Corno-Gries auch als Alpenraumschiff bekannt, diese Bezeichnung verdankt sie wohl ihrer speziellen Architektur.

Am Abend konnten wir noch einige Aufnahmen mit Wolkenhimmel von der Hütte sowie der Umgebung machen.

Nach einer erholsamen Nacht in der Hütte, standen wir am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang auf. Anders als am Abend zuvor wurden wir mit einem wolkenlosen Himmel überrascht. Bei Sonnenaufgang wurde die Landschaft in stimmungsvolles Morgenlicht getaucht und wir konnten einige schöne Bilder der Umgebung machen.

Wir gingen zum Frühstücken in die warme Hütte und machten uns im Anschluss auf den Rückweg über den Passo del Corno um dort noch weitere Bilder von der eindrucksvollen Landschaft zu machen, bevor wir vorbei am Griessee zurück zu unserem Ausgangspunkt gingen.

Einmal mehr durften wir eine schöne Zeit in einer beeindruckenden Berglandschaft verbringen und unser Erlebtes in unseren Bildern einfangen.

Seeli auf dem Cornopass - ©Christian Züger
Capanna Corno Gries (SAC) - © Christiane Dreher
Corno Gies Hütte SAC - ©Christian Züger
Capanna Corno Gies SAC - ©Christian Züger
Corno Gies Hütte SAC mit Blumen - ©Christian Züger
Morgen bei der Corno Gies Hütte SAC - ©Christian Züger
Capanna Corno Gries (SAC) - © Christiane Dreher
Capanna Corno Gries (SAC) - © Christiane Dreher
Capanna Corno Gries (SAC) - © Christiane Dreher
Capanna Corno Gries (SAC) - © Christiane Dreher
Capanna  Corno Gies Hütte SAC nach Sonnenaufgang - ©Christian Züger
Passo del Corno - © Christiane Dreher
Seeli auf dem Cornopass - ©Christian Züger
Griessee auf dem Cornopass - ©Christian Züger
Griessee  - © Christiane Dreher
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Photography
Im Juli zur Britanniahütte

Juli 27, 2024

Ende Juli 2024 planten wir unsere Fototour zur Britanniahütte (SAC) oberhalb von Saas Fee. Da wir bereits ein Jahr zuvor von Saas Fee aus über die Station Plattjen dorthin wanderten und uns die Bergkulisse rund um die Britanniahütte sehr gut gefiel, nahmen wir uns damals schon vor, für ein weiteres mal mit unserer Fotoausrüstung hier hin zu kommen und eine Nacht auf der Hütte zu verbringen. In diesem Sommer wählten wir allerdings einen anderen Weg. Trotz der hochalpinen Kulisse und der hoch über großen imposanten Gletschern gelegenen Britanniahütte auf 3028 Metern, ist der Zustieg ab der Bergstation Felskinn leicht und ideal für uns mit samt unserer Fotoausrüstung.

Kurz nach der Station Felskinn, nach einer Erfrischung in der Bergstation betraten wir den Chessjengletscher und folgten einem gut sichtbaren Weg hinüber zum Egginerjoch. Auf einem Gletscher ist natürlich immer etwas Vorsicht geboten, doch hier benötigte man keine entsprechende Ausrüstung. Vom Egginerjoch aus ging es zunächst etwas bergab bevor der letzte steile Anstieg zur Britanniahütte folgte. Nicht mehr als ca. 160 Höhenmeter mussten wir bewältigen. Das war wie schon eingangs erwähnt sehr komfortabel für uns bei dem Gewicht auf unseren Rücken. Nach nur ca. 1 Stunde erreichten wir die Britanniahütte mit grandioser Aussicht auf die umliegende Gebirgs- und Gletscherwelt sowie das Mattmarkgebiet.

Der kurze, steile Anstieg machte durstig und wir genossen bei einer Erfrischung die Aussicht von der perspektivisch bestens ausgerichteten Terrasse der Britanniahütte in die umliegende imposante Bergwelt. Der Hohlaubgletscher, der Allalingletscher, Allalinhorn, Rimpfischhorn, Strahlhorn und all die mächtigen Gipfel wirkten zum Greifen nah. Wir waren einmal mehr überwältigt von der imposanten Gebirgs- und Gletscherwelt und gleicher Meinung, dass es eine gute Idee war ein zweites Mal hier hin zu kommen. Anschliessend erkundeten wir ein wenig die Umgebung um für den Abend die beste Perspektive für unsere Fotos zu finden.

Nach dem Check-in bei der Hüttenrezeption sowie im Anschluss an den Hüttenznacht in sehr netter Gesellschaft, gingen wir nach draußen. Wir entschieden uns auf das der Hütte gegenüberliegende Klein Allalinhorn zu steigen um von dort unsere Fotos zu machen. Denn von dort präsentieren sich all die 4000er perfekt und erheben sich bildwirksam über den mächtigen Gletscherzungen. Hinzu kamen am Abend einige Wolken die sich über den Gipfeln auftürmten, für unsere Bilder kamen diese wie bestellt. Bis nach Sonnenuntergang fotografierten wir die Umgebung bevor wir zur Hütte zurückkehrten. Wie gewohnt ist um 22 Uhr Nachtruhe in SAC-Hütten.

Die Nacht war kurz und bereits gegen 2 Uhr morgens standen die ersten Bergsteiger auf um rechtzeitig auf die Gipfel zu gelangen. Da ich nicht mehr schlafen konnte ging ich ebenfalls nach draußen und genoss die Ruhe der Berge vor der Hütte. Christian konnte scheinbar besser schlafen und kam dann passend zum Sonnenaufgang. Den Tag inmitten einer so prächtigen Gebirgswelt begrüßen zu dürfen ist immer wieder etwas Besonderes für uns. Auch am Morgen konnten wir noch das ein oder andere Foto machen. Ein zusätzliches Highlight war eine Steinbockfamilie die sich am Morgen in der Nähe der Hütte aufhielten.

Im Anschluss gingen wir noch zum Frühstücken zurück in die Hütte, räumten unsere Sachen zusammen, verabschiedeten uns und machten uns wieder auf den Rückweg nach Saas Fee. Für alle die einmal gefahrlos einen Blick ins Hochgebirge werfen wollen ist diese Hütte sowie der Zustieg von der Station Felskinn aus bestens geeignet. Sie ist ebenso ein idealer Ausgangspunkt für viele 4000er Walliser Gipfel und die Haute-Route. Für uns war es ein schöner Fleck für Landschaftsaufnahmen. Wir hoffen, euch gefallen unsere Fotos die wir von unserem Fotoausflug aus dem Hochgebirge mitgebracht haben.

Fluchthorn, Stahlhorn und Rimpfischhorn - ©Christian Züger
Wolkentürme - ©Christiane Dreher
Gletscherbach - ©Christian Züger
Fluchthorn und Stahlhorn - ©Christian Züger
Britanniahütte SAC mit Christian im Vordergrund - ©Christiane Dreher
Fluchthorn und Stahlhorn - ©Christian Züger
Allalinhorn und Strahlhorn im Abendlicht - ©Christian Züger
Britanniahütte SAC - ©Christiane Dreher
Sonnenuntergang Britanniahütte - ©Christiane Dreher
Rimpfischhorn - ©Christian Züger
Blick vom Klein Allalin - ©Christian Züger
Gletscherwelt - ©Christiane Dreher
Steinbock bei Britanniahütte (Handybild) - ©Christian Züger
Steinbock vor Rimpfischhorn (Handybild) - ©Christian Züger
Steinbock vor Strahlhorn (Handybild) - ©Christian Züger
Steinbock bei Britanniahütte (Handybild) - ©Christian Züger
Steinbock bei Britanniahütte (Handybild) - ©Christian Züger
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Photography
Mönchsjoch-Hütte

Mai 12, 2024

Einmal übernachten auf der Mönchsjoch-Hütte, das stand für dieses Jahr auf unserer Agenda, Mitte Mai war es dann soweit. Die Hütte steht an den Ursprüngen des Großen Aletschgletscher auf 3657M.ü.M. und ist die höchst gelegene sowie bewartete Hütte, welche ganz auf Schweizer Boden steht. Umgeben von Drei- und Viertausender Gipfeln sowie imposanten Gletschern ist die Hütte spektakulär an einen Felsen am Ostgrat des Mönchs gebaut und wird mit Pfählen gestützt. Sie ist idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Hochtouren der Umgebung.

Der Weg vom Jungfraujoch war einfach, da die Pistenraupe durchgehend einen Weg über den Gletscher gespurt hatte, nur die Höhe machte beim Atmen ein wenig Probleme. Nach ca. 45 Minuten Gehzeit waren wir oben bei der Hütte, es war also eher ein Höhenspaziergang. Unterwegs begegneten wir einigen Leuten, die von einem Tagesbesuch zurückkamen, die Hütte ist ganzjährig sehr beliebt.

Da wir am Abend und nächsten Morgen Bilder machen wollten, hatten wir uns auf die Suche nach den besten Standorten gemacht, bevor wir in der Hütte eingecheckt hatten. Auf der kleinen Sonnenterrasse nutzten wir dann nach dem Check-in die Zeit für eine Pause und genossen die wärmenden Sonnenstrahlen und die fantastische Aussicht auf die einmalige Eiswelt mit ihren imposanten Gletschern und Gipfeln.

Im Anschluss an den leckeren «3-Gänge-Hüttenznacht» nach traditionell Schweizer Küche gingen Christian und ich nach draußen, denn das Wetter sah vielversprechend aus und wir freuten uns auf stimmungsvolle Fotos. Im Nordosten über dem Wetter- Mittel- und Rosenhorn bildeten sich zu unserer Freude sogar einige fotogene Wolken, welche ihre Gipfel bildwirksam, wie in Watte gepackt einhüllten. Gegen Osten und Südosten blieb es dagegen wolkenlos und klar und der Himmel färbte sich in zartes Rosa. Mit fortschreitender Abenddämmerung stieg im Osten dann langsam ein blauer dunkler Schatten auf, der sogenannte Erdschatten, der sich unter das «Rosa» schiebt. Das Phänomen des Erdschattens entsteht, weil es unmittelbar nach Sonnenuntergang immer noch hell ist und das Sonnenlicht durch die Atmosphäre gestreut und teilweise in seine Farbkomponenten zerlegt wird, an Tagen mit klarer Luft erkennt man dies besonders gut. Das Phänomen könnte man beispielsweise auf dem Mond nicht beobachten, ganz einfach wegen der dort nicht vorhandenen Atmosphäre. Nach Sonnenuntergang ist es dort sofort dunkel, aber dies nur nebenbei 😉

Die berühmten 4000er Berge Mönch, Jungfrau und Fiescherhörner lagen zum Greifen nah und die Weitsicht in die Berner und Walliser Alpen war überwältigend, ein einmaliges Gefühl das zu erleben und hier Fotos machen zu dürfen. Nach Sonnenuntergang wurde es richtig kalt und wir verzogen uns zufrieden mit ein paar schönen Fotos in die warme Hütte. Gegen 22 Uhr ist auch in der Mönchsjoch-Hütte Nachtruhe.

Am nächsten Morgen, blieb die Sicht auf die Gebirgs- und Gletscherwelt jedoch aus. Als wir aufstanden wurden wir mit dichtem Nebel und Schneefall überrascht. So entschieden wir uns zunächst gemütlich zu frühstücken in der Hoffnung auf eine Wetterbesserung, denn wenn Wolken und Nebel der Sonne weichen «so unsere Erfahrung» entstehen nicht selten einzigartige und stimmungsvolle Landschaftsbilder.

Unter den Gästen gab es einige Bergsteiger, die nun ihre Touren aufgrund der schlechten Wetterlage aus Sicherheitsgründen nicht in Angriff nehmen konnten, eine Enttäuschung also nicht nur für uns. Nach dem Frühstück und einer längeren Wartezeit hörte es zwar auf zu schneien aber die Sicht war weiterhin schlecht und so entschlossen wir uns schweren Herzens den Rückweg in Richtung Jungfraujoch anzutreten.

Auch auf dem Rückweg war die Sicht weiterhin schlecht und der Wunsch auf einen letzten Blick auf die einmalige Berg- und Gletscherwelt wurde leider nicht erfüllt. Als wir etwas erfroren beim Stolleneingang der Sphinx ankamen waren wir trotzdem sehr zufrieden, denn wir konnten ja am Abend zuvor einige sehenswerte Fotos machen und vielleicht klappt es zu einem anderen Zeit auch am Morgen zum Sonnenaufgang von dort oben Bilder zu machen. Mit diesem Ziel vor Augen war der Abschied von hier gar nicht mehr so schlimm.

Im Anschluss eine kleine Bilderserie von unserer Fototour zur Mönchsjoch-Hütte.

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Lötschenpass – ein weiteres Mal

Februar 17, 2024

Ein weiters Mal haben wir uns auf den Weg zur Lötschenpasshütte im Winter gemacht. Nachdem wir die letzten 4 Jahre jeden Winter einen Besuch in der Lötschenpasshütte gemacht hatten, war klar, dass wir es auch in diesem Jahr wieder tun wollten.

Dieses Mal sind wir wie zuvor wieder über die Lauchernalp mit den Bergbahnen zum Hockenhorngrat hochgefahren. Der Weg war Mitte Februar schon im bestem Zustand und wir konnten ohne grosse Mühe mit den Schneeschuhen von dort bis zur Lötschenpasshütte laufen. Die Wettersituation war diesmal eher wolkig und versprach nicht viel für einen Sonnenuntergang.

Also sind wir den Weg wie gewohnt gegangen und konnten ein paar Bilder mit den Handies machen, aber es hatte sich nicht wie in anderen Jahren gelohnt, länger zu warten und die Kameras auszupacken, um spezielle Bilder zu machen.

Am Morgen sind wir wie gewohnt früh aufgestanden, um das beste Licht und die schöne Stimmung vor Sonnenaufgang in Bildern festhalten zu können. Es hat sich dieses Mal sehr gelohnt, weil sich der Morgenhimmel mit sehr interessanten Wolken gezeigt hat. Die Luft war kalt und sehr klar und wir konnten weit in die Walliser Berglandschaft schauen.

Der Anblick der Mischabelgruppe mit Dom und des Weisshorns mit den umliegenden Bergen war fantastisch und zusammen mit dem herrlichen Morgenlicht in rosa und orangen Farbtönen einmalig. Wir haben weiter verschiedene schöne Bilder gemacht, bis die Sonne rechts neben dem Bietschhorn über die Kante stieg.

Da wir diesem Mal schon zuvor das Frühstück in der Hütte zu uns genommen hatten, mussten wir nur noch unsere Sachen packen gehen und konnten uns danach auf den Weg ins Tal Richtung Sattlegi und danach runter nach der Lauchneralp machen, eine sehr schöne Schneeschuhtour im tiefen Neuschnee bei bestem Wetter und Sonnenschein.

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Photography
Der Bergsee in Uri

Oktober 1, 2023

Der Bergsee und die gleichnamige Hütte des SAC im Kanton Uri standen schon seit einiger Zeit auf unserer Motivwunschliste. Ende September hatten wir nun die Gelegenheit eine Fototour in die Urner Bergwelt zu realisieren. Hoch über der Göscheneralp im Kanton Uri auf 2.370 Meter thront die Bergseehütte. Sie wird von Kletterfreaks und Bergsteigern gleichermassen gerne als Ausgangspunkt für Touren und Exkursionen genutzt. Die Lage der Hütte ist erhaben und der Panoramablick von dort beeindruckend. Nicht weit entfernt, unterhalb der Hütte, befindet sich der kleine Bergsee umrahmt von grossen Felsblöcken und eingebettet in diese traumhafte Berglandschaft. Der Blick zum Dammastock im Westen ist überwältigend.

Vom ‘Gasthaus Dammagletscher’ starteten wir gegen Mittag unsere Foto- und Wandertour zur rund 600 Meter höher gelegenen Bergseehütte auf 2371 Meter. Im ersten Teil des Anstieges wanderten wir an einigen kleinen Wassertümpeln inmitten einer urigen Moorlandschaft vorbei, bevor der eigentliche Aufstieg zur Bergseehütte folgte. Immer wieder genossen wir auf dem Weg den malerischen Blick nach unten auf den Göscheneralpsee, der wie eine blaue Perle in der umliegenden Berglandschaft leuchtet.
Beim Zustieg liessen wir uns viel Zeit zum Schauen, Staunen und Geniessen der herrlichen Landschaft und wunderbaren Natur. Oben angekommen wurden wir herzlich vom Hüttenteam empfangen. Maria und Toni sind die Chefs und organisieren alles rund um die Hütte, geben hilfreiche Auskünfte zur aktuellen Situation in der Umgebung und Tipps zu spannenden Kletterrouten. Die Bergseehütte ist sehr beliebt. Möchte man hier übernachten, was wir aus unserer Erfahrung gerne empfehlen, ist es ratsam frühzeitig einen Platz zu reservieren.
Am frühen Abend vor dem “SAC-Znacht” (immer 18.30 Uhr) schauten wir uns die Umgebung an, insbesondere bei dem nahegelegenen Bergsee unterhalb der Hütte um die ersten Aufnahmen zu machen und die passende Perspektive für den nächsten Morgen zu finden.
Der “Hüttenznacht” war ,wie üblich in SAC-Hütten, sehr lecker.

Am nächsten Morgen machten wir uns früh und noch bei Dunkelheit zum Bergsee um das erste Licht des Tages einzufangen. Der Mond erhellte die Landschaft. Bei Dämmerung zog zunächst etwas Nebel aus dem Tal auf, der sich aber relativ schnell wieder auflöste. Wir fotografierten und warteten geduldig bis das erste Sonnenlicht die Bergflanken im Westen erreichte um weitere Fotos zu machen. Die “Fotografenwolken” blieben zwar fern, aber es war einmal mehr ein fantastisches Erlebnis einen Sonnenaufgang in den Bergen zu erleben. Die Zeit verging wie im Flug. Erst als die Sonne schon weit oben am Himmel stand machten wir uns auf den Rückweg zur Hütte um zu frühstücken und etwas Warmes zu trinken. Anschliessend packten wir unsere Sachen zusammen um den Rückweg in Angriff zu nehmen. Nachdem Abschied in der Hütte hielten wir noch für einen kurzen Moment inne und genossen den Blick auf das Nebelmeer im Tal. Kurz darauf zog der Nebel hoch bis zur Hütte und so mussten wir bei schlechter Sicht absteigen. Als wir auf halber Strecke bei der Moorlandschaft ankamen löste sich der Nebel langsam aber sicher auf und wir hatten das Glück auch hier noch ein paar schöne Fotos zu machen. Das Gras der Landschaft war schon herbstlich gelb gefärbt und die Heidelbeersträucher sorgten ebenfalls für einen farbigen Akzent in unseren Bildern.

Vielleicht werden wir diese Gegend in der Urner Bergwelt nochmals etwas später besuchen, wenn der Herbst die Landschaft noch intensiver in Farbe taucht und der erste Schnee auf den Gipfeln für Kontrast sorgt.

Einige der Bilder unserer Tour zur Bergseehütte zeigen wir euch gerne hier unter diesem Beitrag.

Tagesbeginn am Bergsee - ©Christiane Dreher
Die Bergseehütte (SAC) - ©Christian Züger
Wolken über dem See -  ©Christian Züger
Bergsee am späten Nachmittag - ©Christian Züger
Die Bergseehütte (SAC) - ©Christian Züger
Spiegel im Bergsee - ©Christiane Dreher
Morgens am Bergsee - ©Christiane Dreher
Die Bergflanken leuchten in der Morgensonne - ©Christiane Dreher
Christiane über dem Nebelmeer - ©Christian Züger
©Christian Züger
©Christiane Dreher
©Christiane Dreher
©Christiane Dreher
Wie aus dem Bilderbuch - ©Christiane Dreher
Moorlandschaft - ©Christiane Dreher
Kleiner Tümpel über dem Göscheneralpsee - ©Christiane Dreher
Perspektiven - ©Christiane Dreher
Herbstfarben in der Urner Bergwelt - ©Christiane Dreher
Perspektiven - ©Christian Züger
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Photography
Zur Muttsee-Hütte SAC

September 2, 2023

Im Spätsommer 2023 hatten wir endlich die Gelegenheit, einen Ausflug in die Ostschweiz mit einem Besuch im hintersten Teil des Glarnerland bei dem Muttsee zu verbinden. Am frühen Nachmittag fuhren wir mit der Seilbahn von Tierfed steil hinauf zum Kalktrittli und nahmen wegen des in den Tagen davor gefallenen ersten Schnees die Route durch den fast 3 Kilometer langen Tunnels. Nach mehr als 30 Minuten kamen wir endlich von aus der feucht-kalten Atmosphäre an die frische Bergluft über dem Limmerensee mit herrlichem Ausblick auf die Bergwelt. Der Weg führte dann für eineinhalb Stunden steil hinauf an die Schneegrenze bei der Hütte.

Nach dem Hüttenznacht (wie überall bei SAC um 18:30 Uhr) wurde das Licht sehr interessant und bei den kleinen Seeli im näheren Umkreis der Hütte gelangen uns in der goldenen Stunde einige besondere Bilder in der durch den restlichen Schnee sehr abwechslungsreichen Bergwelt.

Am nächsten Tag waren wir natürlich früh bereit, auf das erste Licht zu warten und die herrliche Umgebung schon im ersten Morgenlicht zu sehen und wieder schöne Bilder zu machen. Die Landschaft bekam im ersten Licht des frühen Morgens langsam immer mehr Konturen und ein herrliches Farbspektakel nahm einen Lauf, dank ein paar Wolken konnten wir weitere sehr interessante Bilder machen.

Bei all den herrlichen Eindrücken hatten wir kaum bemerkt, dass hinter uns der “Hüttenfuchs” vorbeischlich und sich über die Reste des Abendessens hermachte. Es war eindrücklich, wie wenig beeindruckt er seinen Teil für sich in Anspruch nahm und wir bis auf wenige Meter in seine Nähe kommen konnten.

Auf dem Rückweg von der Hütte machten wir noch einen Abstecher auf den Muttenchopf, ein bekannter Instagram Fotospot hoch über dem Stausee. Auf dem steilen Weg zurück durch die fantastische Berglandschaft konnten wir einen warmen Herbsttag in vollen Zügen geniessen.

Die Glarner Bergwelt in der Abendsonne ©Christiane Dreher
Die Muttseehütte (SAC) - ©Christian Züger
Restlicht auf den Bergflanken - ©Christian Züger
Wolken über den Bergen - ©Christian Züger
Abendrot über dem Kistenstöckli - ©Christiane Dreher
Wolken und Abendlicht vermischen sich - ©Christiane Dreher
Wolken und Abendlicht - ©Christian Züger
Blaue Stunde am kleinen Bergsee - ©Christiane Dreher
Stimmung der Blauen Stunde und Blick zum Kistenstöckli im Hintergrund - ©Christian Züger
Disteln am Ufer und Puderzucker auf den Gipfeln - ©Christiane Dreher
Morgendämmerung in den Bergen und erstes Licht in der Hütte - ©Christiane Dreher
Spiegelglatter See vor Sonnenaufgang - ©Christiane Dreher
Das erste Sonnenlicht trifft auf den Berge - ©Christian Züger
Auch Kondensstreifen können schön sein - ©Christian Züger
Hüttenfuchs bei der Muttseehütte (SAC) - ©Christian Züger
Blick auf den Limmerensee - ©Christian Züger
Über dem Limmerensee - ©Christian Züger
SWISS VIEW Limmerensee - ©Christian Züger
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Photography
Monumente der Vergänglichkeit

März 15, 2022

Mitte März nutzten wir nochmals die Gelegenheit um eine Gletscherhöhle im Wallis zu besuchen. Bei blauem Himmel und Sonnenschein freuten wir uns auf einen spannenden Tag und schöne Fotos. Nach einem anstrengenden Aufstieg mit Ski und beladen mit unseren Fotorucksäcken erreichten wir gegen Mittag den Eingang der Höhle. Dieser hatte sich seit unserem letzten Besuch im Herbst verändert, die Öffnung war schon etwas grösser. Am Eingang hingen grosse Eiszapfen die in der Mittagssonne anfingen zu tropfen. Kurze Zeit später, nachdem wir vor der Höhle eine kurze Pause machten, standen wir nun in dieser imposanten Gletscherhöhle und über uns war nur noch Eis.

Es ist wunderschön wie das Eis mit seinen ausgeschliffenen Kacheln glänzt und je nach Lichteinfall schimmert. Uns kam es vor als tauchten wir ein in eine Parallelwelt aus Stille, Kälte und märchenhaften Lichtspielen. Wir hielten uns etwa eine Stunde lang dort auf um unsere Bilder zu machen. Obwohl wir gerne noch viel länger diese vergängliche Schönheit genossen hätten, entschlossen wir, unser Glück nicht herauszufordern. Es ist ratsam sich nicht zu lange dort aufzuhalten, aber ich denke das versteht sich von selbst. Ich hoffe, dass euch unsere Bilder gefallen und euch einen kleinen Eindruck von unserem Gletschererlebnis vermitteln.

Gletschertor - ©Christiane Dreher
Gletschertor - ©Christiane Dreher
Gletschertor - ©Christiane Dreher
Gletschertor - ©Christiane Dreher
Gletschertor - ©Christiane Dreher
Gletschertor - ©Christiane Dreher
Wunderschöne Eisstrukturen - ©Christian Züger
Sonnenlicht im Gletschertor - ©Christian Züger
©Christian Züger
Vor dem Gletschertor - ©Christian Züger
©Christian Züger
©Christian Züger
©Christian Züger
©Christian Züger
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