Venedig, die schwimmende Stadt und zugleich Hauptstadt der Region Venetien ist ein Wunderwerk aus unzähligen Kanälen, Kirchen und Palästen, das auf mehr als 100 kleinen Inseln und Millionen Pfählen in einer Adria-Lagune errichtet wurde. Die Stadt wurde dort aus Sicherheitsgründen errichtet, ursprünglich um sich vor Invasionen zu schützen. Somit war die Insel ein natürlicher Zufluchtsort vor Feinden. Die ersten Siedler bauten einfache Hütten auf Pfählen und mit steigendem Wohlstand wurden dann Paläste gebaut.
Die berühmte Lagunenstadt hatten wir bereits ein paar Jahre zuvor im Sommer besucht. Nun wählten wir den späten Herbst für einen weiteren Besuch, in der Hoffnung Venedig mit seinen verwinkelten Gassen, kleinen sowie größeren Brücken und Kanälen in Verbindung mit den typischen Nebelstimmungen oder auch den legendären Sonnenaufgängen beim Markusplatz zu fotografieren.
Wir reisten Anfang Dezember mit dem Zug von Thun über Mailand bis Venedig und kamen am frühen Nachmittag beim Bahnhof Venezia Santa Lucia an. Von dort ging es weiter mit dem Vaporetto über den Canale Grande zur Haltestelle S. Maria del Giglio von wo aus wir nur noch wenige Meter Fußweg bis zu unserem Hotel zurücklegen mussten (Tipp: Bei Ankunft in Venedig oder bereits im Voraus ein Vaporetto-Ticket kaufen). Schon während der Fahrt mit dem Vaporetto über den Canale Grande fielen uns einige interessante Orte auf an denen wir auf jeden Fall vorbeischauen wollten. Nicht mehr als 5 Minuten Fußweg zum bekannten Markusplatz sowie weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt entfernt, liegt das historische Hotel in privilegierter Lage und doch abseits der großen Touristenströme.
Nachdem Check-in im Hotel und einer kurzen Pause machten wir uns gleich auf den Weg zu einigen Orten an denen wir am selben Abend noch Bilder machen wollten. Die erhoffte Nebelstimmung blieb leider während unseres gesamten Aufenthaltes in Venedig aus. Dafür konnten wir am kommenden Morgen einen schönen Sonnenaufgang in der Nähe des Markusplatzes von der kleinen gegenüberliegenden Insel San Giorgio Maggiore machen. Natürlich waren wir nicht alleine an einem so bekannten Fotospot und so tummelten sich noch einige weitere Fotografen dort. In den weiteren Tagen besuchten wir auch die benachbarte Insel Murano sowie die nordöstlich in der Lagune gelegene Insel Burano. Beide sind auf ihre Art speziell, wobei Burano durch seine farbenfrohen und malerischen Häuser und Fassaden besticht. Auf Murano kann man die berühmte Glaskunst bewundern und den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen. Wir hatten die Möglichkeit einem nicht unbekannten Glasbläser der Insel bei der Arbeit zuzusehen und einiges über die Herstellung dieser kleinen und großen «Kunstwerke» zu erfahren.
Besonders viel Spaß machten uns im Verlauf der Reise auch die verschiedenen Streifzüge mit der Kamera durch die vielen verwinkelten Gassen Venedigs.
Und «last but not least» darf das leckere Essen Venedigs nicht vergessen werden. Da Venedig buchstäblich auf dem Wasser gebaut wurde, sind u.a. Meeresfrüchte sehr beliebt und auch von bester Qualität. Natürlich sind Pizza, Pasta und das typisch italienische Gebäck etc. auch nicht zu verachten. Im Folgenden zeigen wir euch wieder einige unserer Bilder, welche wir von unserer Reise nach Venedig mitgebracht haben.